Briard - Hamburg

RASSEBESCHREIBUNG Berger de Brie oder Briard

Unser Tip: Bevor Sie sich einen Briard anschaffen, sollte man sich über die Rassenmerkmale und die Bedürfnisse des Briards informieren. Dies ist notwendig für ein gutes Zusammenleben. Ein gut erzogener, ausgelasteter und zufriedener Hund und ein Herrchen oder Frauchen welche nicht mit den Ansprüchen überfordert sind, bildet eine gute Grundlage. Überlegen Sie auch ob Sie die nötige Zeit aufbringen können um dem Hund gerecht zu werden. Ein Briard braucht seine Aufgaben.

Der Briard - Ein großes Herz mit viel Fell drum-herum.

Der Briard ist eine von der FCI (Nr.113, Gr.1, Sek.1) anerkannte französische Hunderasse.
 

ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD: rustikaler Hund, geschmeidig, muskulös und gut proportioniert, mit lebhaften und aufgeweckten Bewegungen, von ausgeglichenem Wesen, weder aggressiv noch ängstlich.

FEHLER: aggressiv, träge, ängstlich, abgestumpft.

Es gibt den Briard in schwarz (noir), rehbraun (fauve), fauve mit leichter bis mittlerer Charbonnierung (schwarzer Anflug, schwarze Haarspitzen) oder grau(grise). Das Haar ist gedreht, lang ähnlich dem Ziegenhaar, mit leichter Unterwolle. Er ist mit bis zu 68 cm mittelgroß bis groß. Als besonderes Kennzeichen hat der Briard an den Hinterläufen doppelte Afterkrallen, die so nah wie möglich am Boden angesetzt sind. Auch an den Vorderläufen sind  neben den vier Krallen der Laufzehen - an der Innenseite manchmal zwei Krallen vorhanden.
Der Kopf mit deutlichem Stop ist kräftig und lang mit Kinnbart, Schnauzbart und auffälligen Augenbrauen. Die kurzen hängenden Ohren sind hoch angesetzt, nicht eng anliegend, flach und mit langem Haar bedeckt. Der Körper ist etwas länger als hoch (Widerristhöhe), muskulöse Gliedmaße, die etwa „J“ förmige Rute wird im Stand niedrig getragen, im Lauf kann sie eine Line bilden mit dem Rückgrat.

 

Wesen

Er ist sehr temperamentvoll, gewitzt, eigensinnig, intelligent und wachsam mit einer guten Portion Schutztrieb. Seine Erziehung erfordert Einfühlungsvermögen, starken Willen und Konsequenz – eine Kombination, die nur erfahrene Hundebesitzer aufbringen können. Mit dem ausgewachsenen Briard sollte gearbeitet werden: Begleithund, Therapiehund, Turnierhundesport, Agility, Hütearbeit, Schlittenziehen, Radfahren- jede Art sportlicher Betätigung ist dem Briard recht.

 

Verwendung

Ursprünglich ein Schäferhund, der die Schafsherden führte, bewachte und diese auch gegen Wölfe verteidigen konnte. Im Ersten und Zweiten Weltkrieg tat er bei den Armeen seinen Dienst als Melde-, Patrouillen- und Sanitätshund. Wird auch häufig als Wachhund verwendet.

Der Briard wird heute oft als Hund für sportliche Wettkämpfe eingesetzt. Da es sich um eine alte Arbeitshunderasse handelt, ist es wichtig, dem Briard eine Aufgabe zu geben. Briards findet man im Agility, im Breitensport und im Schutzhundesport. Aber auch als Rettungshunde und Therapiehunde finden sie immer mehr Möglichkeiten, ihren Arbeitseifer unter Beweis zu stellen.

2001 machte ein schwarzer Briard den 2. Platz bei der FCI Weltmeisterschaft im Agility und stach damit fast alle Border-Collies aus (diese stellten über 75% der Teilnehmer).

[briard-hamburg] [über uns] [Kontakt] [Neues 2011] [Ausstellungsergebnisse] [tipps und Info] [Rassebeschreibung] [Beschäftigung] [Entwicklungsphasen] [Welpenerwerb] [Fotos] [Impessum] [Gästebuch] [Links] [Hundeschule]