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Hier ein kleiner Einblick in die Entwicklungsphasen von Hunden.
1. Vegetative Phase des Hundes
2. Übergangsphase des Hundes
3. Prägungsphase des Hundes
4. Sozialisierungsphase des Hunde
5. Rudelordungsphase des Hundes
6. Pubertät
1.Vegetative Phase des Hundes
Die erste Phase nach der Geburt ist die Vegetative Phase. Sie umfasst ca. die 1 - 3 Woche des Welpen. Der Welpe kommt blind und taub zur Welt. Kurz nach der Geburt versucht der Welpe seine erste Aufgabe zu meistern. Er sucht die Mutter und dessen Zitze (überlebenswichtige Nahrungsaufnahme). Diesen Weg muss der Welpe mit Tastsinn und Geruchssinn meistern. Hier lernt der Welpe schon das man was tun muss um zum Erfolg zu kommen. Diese Erfahrung sollte der Welpe unbedingt ohne Hilfe meistern. Hier zeigen sich schon die ersten Unterschiede zwischen den Welpen. Für viele Menschen ist diese Phase oftmals noch nicht so interessant, doch der Hund macht auch hier durchaus wichtige Erfahrungen. 1- 10. Tag - fressen und schlafen, bzw. Wärme suchen. 10. - 14. Tag die Augen und Ohren fangen an sich zu öffnen.
2.Übergangspase
die Übergangsphase ist der Übergang von der Vegetativen Phase zur Prägephase. 3 - 4 Lebenswoche.
3. Prägephase
Die Prägephase ist ca. 4 - 9 Woche - eine sehr wichtige Phase im Leben des Hundes. Alles was der Welpe in dieser Phase lernt und erlebt prägt Ihn unlöschbar für sein Leben. In dieser Zeit sollte der Welpe alles ohne Zwang kennen lernen was er für sein späteres Leben braucht. Beim erlernten wird er später unerschrockener und sicherer sein. Begegnungen mit verschiedenen Menschen - ob groß oder klein / alt oder jung / dick oder dünn, hinkend oder nicht - alles sollte aber in positiver Form kennen gelernt werden. Verschiedene Gegenstände mit deren Geräuschen wie z.Beispiel Autofahren - andere Tiere - Staubsauger - Telefonklingeln - Fernseher - Musik - halt alle Hausgeräusche - Plastiktüten - scheppernde Dosen - rauschende Planen - Rasenmäher und verschiedene Bodenuntergründe etc.... Der Welpe bereitet sich mit seinen Erfahrungen aufs Leben vor. Deutliche Charaktereigenschaften bilden sich raus. Ein guter Züchter erkennt dieses und kann den späteren Käufer helfen den richtigen Hund für sich zu wählen. Dies kommt auch den Ansprüchen des Hundes zugute ( das Heim mit den richtigen Aufgaben und Herrchens ). 4 - 9 Woche Entwicklung des Sozialverhalten ( austesten seiner Sozialpartner ), Motorik verbessert sich, das Jagdverhalten erwacht. Dies alles prägt den Hund für sein Leben als Grundstock.
4. Sozialisierungsphase
Die Sozialisierungsphase ab der 8/9 Woche geht ca. bis zur 16 Woche. Der Hund ist jetzt fertig geprägt. In dieser Zeit werden die meisten Welpen in Ihr neues zu Hause umziehen. Die neuen Besitzer sollten die Bedeutung dieser Phase sehr wichtig nehmen. Der Welpe kann jetzt laufen, klettern, bellen, knurren, apportieren und sich in vieler Weise ausdrücken. Jetzt wird es Zeit auszuprobieren was man damit anfangen oder erreichen kann. Jetzt lernt der Hund den Umgang mit Sozialpartner, also mit Menschen oder Tieren und der Umwelt auf seine Weise zu kommunizieren und zu lernen wie man sich am besten benimmt um sein Ziel zu erreichen. Der Welpe findet jetzt seinen Platz in der neuen Familie ( Sozialstruktur wird aufgebaut ). Jetzt sollte die Grundstruktur der Erziehung mit dem Welpen aufgebaut und erlernt werden ( ohne Härte, sondern mit viel Spass und Verständnis). Nehmen Sie Ihren Hund ernst und seien Sie konsequent ( dieses ist meist für den Menschen schwer. Also nicht heute Ja und morgen vielleicht Nein, sondern deutlich lesbar für den Welpen ). Jetzt ist es wichtig den Welpen anzuleiten, durch Spiel lernen und Signale zu verstehen und auszutauschen. Tabus kennen lernen. Die neue Aussenwelt erkunden und ausprobieren ( möglichst ohne Negativerlebnisse ). Erfahrungen in der Kommunikation sammeln und daraus für die Zukunft lernen. Ihre Welpenschule wird Sie hier anleiten und helfen mit Ihrem Hund richtig zu kommunizieren. Eine gute Welpengruppe ist jetzt sehr wichtig. Eine liebe, konsequente Erziehung mit erarbeiteten Regeln bringt nicht nur Spass sondern erleichtert deutlich die Erziehung. Seien Sie Ihrem Hund jederzeit ein zuverlässiger Partner, dieses braucht Ihr Hund und wird es nicht vergessen. Ein wichtiger Sozialpartner. Der Hund sollte alle positiven Umwelterfahrungen machen mit denen er sich auch später sicher fühlen kann. Bahn fahren, an der Hauptstrasse gehen, Besuch bekommen, Einkaufszentren und Autobahnbrücken besuchen. Aber ohne Stress für den Welpen aber mit der richtigen Anleitung in seinem Verhalten. Der Hund erlernt den Grundstock für seine Erziehung und den Umgang mit anderen Menschen, Tieren und Situationen. ( Konsequenz hat nichts mit Härte zu tun, sondern mit gleichbleibenden Lebensregeln Mensch-Hund.
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